Freiheit

April 26, 2008

 

Meinem Grossvater gewidmet, seit letzem Jahr nicht mehr unter uns weilt. Das Gedicht wurde an seiner Beerdigung rezitiert.

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Am Ende aller Dinge

Nach langer Nacht

Wenn die Sonne sich erhebt

Der vergessene Wunsch erwacht

Flieg, Rabe! Flieg!

 

Der Wille zur Freiheit

Weg vom Weltenleid

Hin zu blühenden Wiesen

Zum Ort, wo Gedankenriesen

Wahrheit werden

 

Wenn Schmerz und Leid vergeh’n

Am Ort wo unglaubliche Wunder gescheh’n

Fühlst du dich leicht wie ein Vogel und fliegst

Durch die Luft, die sich an dich schmiegt

Frei bist du! Frei!

 

Wenn Erfüllung und Traum erblühen

Auf schwerem Weg voll Steinen und Mühen

Schliesst du zufrieden deine Augen

Denn Niemand kann es dir mehr rauben

Das Leben besiegt!

 

An Freude

Erinner’ ich mich

An Trauer

Erinner’ ich mich

An Dich

Erinner’ ich mich

 

 

„Lebe dein Leben beständig, denn du bist länger tot als lebendig.“ 

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